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Comenius Projekt

Was ist COMENIUS?

COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt.

COMENIUS ist ein mit europäischen Geldern gefördertes Austauschprogramm für Schulen in Europa. Unsere Realschule Plus gehört mit der koordinierenden Schule Het College in Weert/NL zu einem Netzwerk von inzwischen sechs Schulen in den Niederlanden, Deutschland, Frankreich und Italien. Neben bilateralen Austauschen zwischen Het College und den Partnerschulen findet einmal im Jahr ein einwöchiges Treffen von Schülern und Lehrern aller teilnehmenden Schulen in Weert statt.

Bei Evaluations- und Planungstreffen der Lehrkräfte erarbeitet man gemeinsame Inhalte, an denen die Schülerinnen und Schüler arbeiten und lernen. Das Motto für 2014 lautet „Leben und Arbeiten in grenznahen Regionen“.

Wer sind die teilnehmenden Schulen?

Teilnehmende Schulen unserer Projektgruppe befinden sich in Givet/ Frankreich, Mals/ Italien, Herxheim und als projektleitende Schule Weert/ Holland. Zudem wird derzeit eine weitere Partnerschaft mit Narbonne / Frankreich angestrebt.

Beim Besuch in Weert erfolgt ein riesiges internationales Treffen der teilnehmenden Schulen mit etwa 250 internationalen Schülerinnen und Schülern.

Welche Schülerinnen/Schüler dürfen an dem Austausch teilnehmen?

In Zusammenarbeit mit der Schulleitung und Kollegen wird ein TEAM von Frau Braun und Herrn Weisbrod zusammengestellt. Es geht bei der Auswahl der Schülerinnen und Schüler nicht um besondere Einzelleistungen, da ähnlich wie beim Fußball die Mannschaft stimmen muss. Eltern haben kein Recht darauf, dass ihre Kinder am Austausch teilnehmen. Die letztendliche Auswahl erfolgt anhand sozialer und fachlicher Kompetenzen, die von der Lehrerschaft als förderungswürdig angesehen werden.

Muss man die jeweilige Landessprache sprechen?

Nein. Englischkenntnisse sind von Vorteil, doch nicht zwingend notwendig. Nach unserer Erfahrung kann man sich auch ohne fortgeschrittene Fremdsprachenkenntnisse verständigen.

Wird man in Gastfamilien untergebracht?

Die Unterbringung erfolgt in Gastfamilien. Hierbei ist es wünschenswert, den Gästen das Leben in unserer Region nahe zu bringen. Es geht nicht um reine „Bespaßung“, sondern um einen kulturellen Austausch.

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Mai 2014: ERASMUS+ für 13 Schülerinnen und Schüler aus Edenkoben

 

Offene Grenzen sind keine Selbstverständlichkeit, wie die aktuellen Verhältnisse in der Ukraine und anderen Staaten zeigen. Das Europäische Förderprogramm ERASMUS+ will nach dem Wegfall der Grenzkontrollen in Europa nun auch  die Barrieren in den Köpfen abbauen helfen. Wir durften dies vom 20.-24. Mai in Weert/Holland hautnah erleben.

Ohne Hinweise der holländischen Kollegen hätte die 120-köpfige holländisch-deutsch-franzözische Austauschgruppe in den Bussen wohl gar nicht gemerkt,  wie oft – nämlich fünf Mal – sie innerhalb von zwei Stunden die holländisch-belgisch-deutschen Grenzen passiert haben. Grenz-Überschreitungen im wahrsten Sinne des Wortes erleben – dies stand beim diesjährigen Austausch im Mittelpunkt. So auch in dem Ort Kerkrade, in dem eine Straße links holländisch, rechts deutsch ist. Da entstehen bei den Schülern schnell Alltagsfragen wie „Welche Polizei ist zuständig, wenn hier ein Unfall passiert?“ oder „Wie machen die das mit ihren Handys?“.

Die Grenzen überschreiten – und zwar zu Fuß – konnten unsere Schüler auch am Drei-Länder-Punkt Holland/Belgien/Deutschland.

Gut vorbereitet ging es zu diesem Ausflug in Grenzorte und nach Maastricht. Tags zuvor gab es eine Menge Daten und Fakten über Weert,  zur Grenzsituation seit dem Ersten Weltkrieg und zum Thema Karneval diesseits und jenseits der holländischen Grenze.

Einen ganzen Tag arbeitete die internationale Schülergruppe dann an der Auswertung des Gesehenen und Gehörten. Die Ergebnisse überzeugten die 10-köpfige Lehrerjury: Zeitungen, Plakate, Blogs, Homepages, Collagen und vieles mehr waren entstanden.

Ein besonderes Highlight  war die Grenz-Überschreitung zu Wasser! Kanufahren auf der Dommel! Viele wurden nass, alle hatten großen Spaß! Die sprachlichen Barrieren legten die Schüler dann bei der Abschlussparty mit Tanz und flotter Musik endgültig ab.

Im September geht es für Frau Braun und Herrn Weisbrod wieder nach Weert, um mit dem internationalen Kollegenteam den Austausch 2014 auszuwerten und die weiteren Kontakte mit Holland, Frankreich, Spanien und Rumänien zu planen.

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Feb 2014 – Schülerinnen und Schüler aus Holland zu Gast

 

Endlich sind sie da!

Vom 10. bis 14.02.2014 waren Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule aus Holland zu Gast.

Die Nervosität und Aufregung unserer Schüler war im Vorfeld deutlich zu spüren: Wer kommt da, wie sind „die“, was erwartet uns in dieser Woche, wie geht das mit der Sprache….viele Fragezeichen, bei denen mit Spannung auf eine Antwort gewartet wurde.

Doch mit einem Speeddating direkt nach der Ankunft und beim Empfang konnte man direkt jeden ausländischen Schüler kennen lernen und sprachlich ins kalte Wasser springen.

Pünktlich zum Besuch hatte Herr Steinbacher die holländische Flagge hissen lassen, um unseren Gästen ein Willkommenszeichen zu setzen.

Das Programm des Austauschs lautet in 2014/2015 „Leben und Arbeiten in grenznahen Regionen“. Hierzu hat unsere Gruppe eine Reihe von Informationen bekommen:

Dienstags ging es früh um 7.00 Uhr nach Kehl, um dort im Euroinstitut einen Vortrag zum grenznahen Leben zu hören, danach berichtete ein Vertreter des INFOBEST über pragmatische Hilfe bei grenzüberschreitenden Leben. Erfreulich, dass unsere Schüler Fragen vorbereitet hatten, die für sie von Interesse waren. Diese stellten sie dann im Anschluss auch in der Stadt: bei der Polizei, im Rathaus und anderen Institutionen. Den Schülern wurde deutlich, dass es gar nicht selbstverständlich und einfach ist, offene Grenzen ohne Probleme zu überqueren bzw. in Grenzregionen zu leben.

Mittwochs ist unsere Gruppe nach Straßburg gefahren. Direkt an Kehl grenzend, konnten unsere Schüler die Menschen der anderen Rheinseite zu unserem Thema befragen. Eine Bootstour durch die Kanäle der Stadt steigerte sogar die Laune bei bestem Wetter noch.

Am Donnerstag ging es in der Schule weiter. Frau Schreck, Chefredakteurin des Magazins „Chili“ arbeitete gemeinsam mit den Kollegen und Schülern an der Ausarbeitung der einzelnen Gruppenthemen: Wie ist die Erziehung und Ausbildung auf der anderen Seite? Welches Ausmaß hat Kriminalität in unserer grenznahen Region? Welche Grenzen hat grenzüberschreitendes Leben usw.

Ganz pragmatisch wurden Artikel für die Presse und eine Wandzeitung für die Schule erstellt. Auch die RHEINPFALZ erschien, um einen Artikel über unser Projekt zu schreiben.

Frau Braun und Herr Weisbrod, die dieses Projekt für die Paul-Gillet-Realschule leiten, waren Freitags bei der Abfahrt unserer Gäste mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden. Auch die Harmonie unter den Lehrern beider Länder zahlte sich letztendlich für die Schülergruppe aus.

Nun freuen wir uns auf den Gegenbesuch in Weert/ Holland im Mai, wo wir in einem großen internationalen Rahmen weiter am europäischen Gedanken arbeiten werden.

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SEP 2013 – Zweitägiges COMENIUS-Planungstreffen in Holland

Internationale Projekte benötigen die nötige Planung, damit die Treffen reibungslos und gut vorbereitet durchgeführt werden können. Aus diesem Grunde waren Frau Braun und Herr Weisbrod vom 23.-24. September in Weert/Holland und sind voller Ideen zurückgekehrt.

Schon jetzt freuen wir uns auf den nächsten Austausch!

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Sep 2013 – Wohlverdiente Anerkennung für Comenius-Gruppe 2012/2013

In einer kleinen Feierstunde wurden den Teilnehmern des Comenius-Projektes die Zertifikate für einen erfolgreichen Abschluss überreicht. Die Projetleiter Frau Braun und Herr Weisbrod würdigten die Arbeit der Schülerinnen und Schüler, die auf einem hohen Niveau gearbeitet haben. Herr Bauer als Initiator für unsere Schule dankte in seiner Ansprache auch insbesondere den Eltern, die ihren Kindern die Möglichkeit gegeben haben, ihren Horizont außerschulisch zu erweitern.

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Juli 2013 – Comenius…und wieder auf Tour!givet

Kaum vom Comenius-Austausch in Holland zurück, trafen sich nur eine Woche später Kollegen aus Edenkoben (Frau Braun und Herr Weisbrod), Herxheim, Weert/Holland, Mals/Südtirol und Givet/Frankreich zur Evaluation des diesjährigen Austauschs und Grobplanung des nächsten Austauschs. Bei dem zweitägigen Treffen in Givet wurden in Gruppenarbeit Kritikpunkte, vor allem aber Beispiele von „best practice“ zusammengetragen, die in den Abschlussbericht einfließen.

Zudem wurde mit der Planung zum kommenden Projekt mit dem Thema „Leben und Arbeiten in grenznahen Gebieten“ begonnen. Die konkrete Organisation und inhaltliche Ausgestaltung der Austausche in 2014 wird im September in Mals/Südtirol stattfinden.

 

Mai 2013 – COMENIUS-Austausch in Weert/Holland

„Ein sehr schöner Austausch, der mit netten Leuten gut organisiert war“, so Manuel. Hannah freut sich, „dass wir neue Freunde gefunden haben“. Friedel hat besonders das Survival-Training und das Schwimmbad gefallen. Und alle waren beeindruckt von dem neuen und modernen Het-College, unserer Partnerschule in Weert.

Knapp 240 Schülerinnen und Schüler aus Holland, Frankreich, Südtirol/Italien und Deutschland (davon 17 Schüler aus Edenkoben) trafen sich letzte Woche vom 21. – 25. Mai in Weert, um das Thema „Integration“ zu leben und zu erfahren.

Dies ist auf sehr intensive Art und Weise gelungen, da die Teilnehmer immer in gemischten Gruppen viele Aktivitäten durchgeführt haben. Der erste Abend wurde in den Gastfamilien verbracht. Am Mittwoch Vormittag wurde in Workshops ein Einwanderungstest durchgeführt, ein jüdischer Zeitzeuge des Zweiten Weltkrieges gehört und der Film „Green Card“ gesehen. Der Nachmittag stand im Zeichen sportlicher Wettbewerbe. Am Donnerstag wurde das große „Event“ vorbereitet, bei dem sich alle Schulen mit Plakaten, Präsentationen und Filmen vorstellten sowie Tanzdarbietungen und eine Modenschau vorgeführt wurde. Bei unerwartet strahlendem Sonnenschein ging es dann am Freitag zum Survival-Training in den Wald bzw. ins Hallenbad. Bei der abschließenden Disco-Party kam nochmals richtig gute Stimmung auf.

Wir freuen uns auf die COMENIUS-Weiterarbeit im Rahmen der Projektwoche und auf den nächsten Austausch in 2014!

Anke Braun und Michael Weisbrod

 

März 2013 – Comenius-Projekt: Besuch aus Holland

Die RS Edenkoben hatte in der letzten Woche zum ersten Mal die Möglichkeit, am europäischen Comenius-Programm teilzunehmen. 34 Schüler aus Weert/Holland und Edenkoben kamen zusammen, um gemeinsam am Projekt „Integration in Europa“ in Workshops zu arbeiten.

Der Dienstag begann mit einem Besuch des Technoseums in Mannheim, wo die internationale Gruppe gut gelaunt gemeinsame Experimente durchführte und dokumentierte. Am Mittwoch ging es hoch konzentriert in Workshops weiter. Die Produktvielfalt der Schüler war groß – es entstanden bemalte Leinwände, Plakate und letztendlich ein Stop-Motion-Film, der ein offenes Europa anschaulich präsentiert. Vertieft mussten sich die Schüler mit Themenschwerpunkten wie Jugend in Europa, Symbole Europas, Unterschiede und Gemeinsamkeiten auseinandersetzen.

Kulinarisch endete der Besuch der Holländer am Donnerstag. Beim International Cooking Day erstellten die Schüler unter Anleitung von „ Kochprofis“ länderspezifische Menüs, die ein buntes Büffet ergaben. Schulleitung, Kollegen, Schüler und Eltern tauschten sich an der großen, reich gedeckten Tafel aus.

Positiv zu beobachten war die ständige Kommunikation zwischen Holländern und Deutschen in englischer Sprache. Ein solch aktiv-lebendiges Lernen hat den europäischen Horizont der jungen Menschen erweitert.

Im Mai werden unsere Schüler unter der Leitung von Frau Braun und Herrn Weisbrod nach Holland reisen, um dort an einem internationalen Workshop mit Schulen aus ganz Europa teilzunehmen.

 

Feb 2013 – Comenius-Projekt

Es ist uns eine große Ehre, in diesem Jahr ein neues Projekt starten zu dürfen, welches von der EU getragen und mitfinanziert wird. Wir werden vom 25.02.-01.03. Schülerinnen und Schüler aus Weert in Holland zu Gast haben.

Bei diesem Projekt arbeiten Schüler der 8. und 9. Klasse gemeinsam an einem europäischen Thema, welches in diesem Jahr den Schwerpunkt „Integration in Europa“ hat.

Ziel dieser neuen Partnerschaft ist eine Horizonterweiterung über den Tellerrand hinaus. Im Mai werden unsere Schüler im Gegenzug nach Holland fahren, um dort mit Schülern aus mehreren europäischen Ländern diese Thematik weiterzuführen.

Wir freuen uns sehr auf den internationalen Flair, der dann für einige Tage durch unser Haus wehen wird.